SC 04 Freital / BSG Stahl Freital / FV Blau-Weiß Freital

Der Verein: Der traditionsreichste Freitaler Fußball-Verein war vor dem Zweiten Weltkrieg Dauergast in den höchsten Ligen von Dresden. In der DDR spielte er zeitweise sogar zweitklassig. Nach der Wende verlor er zunehmend an sportlicher Zugkraft. Seit Kurzem ist er Geschichte.

Gründungsjahr: 1904, zunächst als Sportvereinigung 04 Deuben; 1921 Umbenennung in SV 04 Freital; 1925 Übernahme des SC Freital und neuer Name SC 04 Freital; unabhängig davon hatte sich 1905 der Verein Freie Turner Deuben gegründet, bei dem es ab 1909 eine Fußball-Abteilung gab; 1921 kam es zur Umbenennung in Arbeiter-Turn- und Sportverein Deuben

Nachfolgevereine: nach der angeordneten Zwangsauflösung der historischen Vereine 1949 Neugründung der BSG Stahl- und Hüttenwerke Freital-Döhlen (auch BSG Hüttenwerk Döhlen); 1950 Übernahme der SG Freital (welche 1949 wiederum aus einer Fusion der SG Burgk/Birkigt, der SG Freital-Ost und der SG Freital-West entstanden war); 1951 Umbenennung in BSG Stahl Freital; 1990 machte sich die Abteilung Fußball als SV Blau-Weiß Freital selbstständig; seit 1998 neuer Name FV Blau-Weiß Freital; schließlich 2020 Auflösung mit der Übernahme durch Hainsberger SV 

Sportplätze: Stadion "Am Burgwartsberg" (BSG Stahl Freital, FV Blau-Weiß Freital), Sportplatz Rudeltstraße (ATSV Deuben, BSG Stahl Freital)

Erfolge: Bezirksmeister 1953; DDR-Liga (zweithöchste Klasse) 1953 bis 1955; Bezirkspokalsieger 1962

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