Dynamo Dresden

Der Verein: Sie ist bei weitem nicht der ältestes Fußball-Verein von Dresden: Zu einem der wichtigsten und größten Traditionsclubs von Deutschland ist die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden trotzdem geworden.

Gründungsjahr: 1953; aus der nach sowjetischen Vorbild nach dem Zweiten Weltkrieg 1948 ins Leben gerufenen Sportvereinigung Deutsche Volkspolizei entsteht 1950 die SG Volkspolizei Dresden und nimmt im selben Jahr den Startplatz der verbotenen SG Friedrichstadt in der Oberliga ein; die Gründung der SG Dynamo Dresden erfolgt 1953; obwohl es vor 1945 mit dem Polizei-SV Dresden (sowie dessen Vorgänger und Nachfolger) einen Fußball-Verein der Polizei in Dresden gab, sieht sich Dynamo Dresden nicht in dessen Tradition

Nachfolgevereine: 1954 wird die Mannschaft zum SC Dynamo Berlin (Vorgänger des BFC Dynamo) delegiert; die "neue" Mannschaft ersetzt die aufgelöste DHFK Leipzig in der DDR-Liga; 1965 gibt es Pläne, die Fußballabteilungen der Mehrsparten-Vereine SG Dynamo und des SC Einheit Dresden zum 1. FC Dresden zu fusionieren, die aber scheitern; ab 1966 wird die SGD zu einem reinen Fußballclub und soll den Namen Dresdner Fußballvereinigung Dynamo erhalten - der Beschluss dazu wird nicht umgesetzt; ab 1990 1. FC Dynamo Dresden, 2007 Rückbenennung in SG Dynamo Dresden

Sportplätze: Heinz-Steyer-Stadion (1953 bis 1956, erstes Europapokal-Spiel 1967), Rudolf-Harbig-Stadion (seit 1957), 2. Mannschaft spielte in der DDR-Liga auf verschiedenen Sportplätzen im Stadtgebiet verteilt

Erfolge: DDR-Meister 1953, 1971, 1973, 1976, 1977, 1978, 1989 und 1990; FDGB-Pokalsieger 1952, 1971, 1977, 1982, 1984, 1985 und 1990; 98 Spiele im Europapokal; Bundesliga 1991 bis 1995, 2. Bundesliga 2004 bis 2006, 2011 bis 2014, 2016 bis 2020; Drittliga-Meister 2016; Sachsenpokal-Sieger 2003, 2007 und 2009

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